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Wohnbausymposium brachte wertvolle Inputs


13. November 2009

Namhafte Experten aus dem In- und Ausland diskutierten über leistbares Wohnen

Als „vollen Erfolg" bezeichnete Wohnbaureferent LHStv Hannes Gschwentner das zweitägige Wohnbausymposium „Leistbares Wohnen - Qualitätsvolles Bauen", zu dem ArchitektInnen, MitarbeiterInnen der gemeinnützigen und gewerblichen Bauträger sowie politisch Verantwortliche auf der Ebene des Gemeinderates und des Landtages geladen waren.

 

Als Referenten konnte Gschwentner namhafte ExpertInnen aus dem In- und Ausland gewinnen. So sprach Architektur-Theoretiker Bart Lootsma von der Universität Innsbruck über die Paradoxa des Wohlfahrtsstaates, die Leiterin des wohnwirtschaftlichen Referats des österreichischen Verbands gemeinnütziger Bauvereinigungen Eva Bauer gab einen Überblick über die Nachfrage- und BewohnerInnenstruktur im sozialen Wohnbau. Auch die Vorsitzende des Beirates für Baukultur des Bundeskanzleramts Bettina Götz und Roger Riewe vom Institut für Architekturtechnologie an der TU Graz hielten Vorträge. Darüber hinaus wurden erfolgreiche Projekte in Tirol vorgestellt und diskutiert.

 

„Nach der Umstrukturierung der Wohnbauförderung, die auf eine umfassende Sanierungsoffensive abzielte, ist nun an der Zeit, neue Impulse hin zum leistbareren Wohnen in Tirol und Innovationen im Neubau zu setzen", erläutert Gschwentner.

 

Fazit:

 

Was Wohnbau und Wohnbauförderung betrifft, sind die österreichischen Standards europaweit Spitze. Allerdings bedarf es einiger Nachjustierungen. „ArchitektInnen wünschen sich unisono mehr Raum für Experimente. Ohne Mehrkosten soll eine gewisse Flexibilität in der Bewohnbarkeit erreicht werden", resümiert Gschwentner. Vor allem muss auf die Zeichen der Zeit geachtet werden. Demographische Entwicklungen, das Thema Migration, aber auch neue Lebensformen, die sich aus den geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben, müssen verstärkt in die Planung von Wohneinheiten einfließen.

 

„Wir werden einen Teil der Gelder aus der Wohnbauforschung für neue Ansätze im Bau einsetzen", versprach Gschwentner bei der abschließenden Podiumsdiskussion.

 

 

Foto: Land Tirol/Iris Reichkendler
v.li.: Architekt Walter Stelzhammer, Wohnbaureferent LHStv Hannes Gschwentner, Architektur-Theoretiker Bart Loostma, Moderatorin und Architekturpublizistin Franziska Leeb, Klaus Lugger, Aufsichtsratsvorsitzender des österreichischen Verband gemeinnütziger Bauträger sowie Architekt Thomas Moser, Sektionsvorsitzender der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg.

 

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